Ein arktischer Abend mit 40 Huskys, Geschichten am Lagerfeuer und dem Polarlicht
Dreißig Minuten vom Stadtzentrum Altas entfernt, öffnet sich die arktische Wildnis. Sie sind auf dem Weg zur Gargia Lodge, einer historischen Berghütte am Rande der Finnmarksvidda, wo die Hunde bellen, das Feuer brennt und der Himmel über Ihnen vielleicht ein Schauspiel bietet.
Zuerst lernen Sie die Huskys kennen. Alle 40 von ihnen. Das sind echte arktische Hunde, laut, lebhaft und man kann sie einfach nicht ausstehen. Ihr Guide führt Sie in die Welt des Hundeschlittensports ein: wie Teams zusammengestellt werden, wie Musher ihre Hunde lesen und wie das Leben aussieht, wenn man mit diesen Tieren lebt und arbeitet. Es bleibt genügend Zeit, um den Hunden ganz nahe zu kommen, sie zu begrüßen und ein paar Fotos zu machen.
Nachdem Sie Zeit mit den Hunden verbracht haben, versammeln sich alle in der Gamme, einer traditionellen Hütte der Sámi, wo die eigentliche Wärme beginnt. Zum Abendessen gibt es einen deftigen arktischen Eintopf, die Art von Essen, die Reisende seit Jahrhunderten durch die Finnmark treibt. Während des Essens erzählt Ihr Reiseleiter Geschichten von den alten Postrouten, die einst Alta mit den Gemeinden im Landesinneren verbanden - Routen, die seit dem 17. Jahrhundert Nordeuropa mit dem Rest der Welt in Verbindung hielten, und das durch den tiefen Winter und einige der rauesten Landschaften, die man sich vorstellen kann.
Nach dem Essen gehen Sie wieder nach draußen. Die Lodge liegt weit weg von jeglicher Lichtverschmutzung, und wenn sich das Nordlicht zeigt, haben Sie einen Platz in der ersten Reihe - grüne und violette Bänder, die sich leise über den arktischen Himmel schieben.
Keine zwei Abende hier sind genau gleich. Das ist ja auch der Sinn der Sache.
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